18+ · Angebotsbedingungen
18+. Angebotstext, Note und Anzahl der Bewertungen stammen vom Partner und stehen hier so, wie sie geliefert wurden. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt ein finanzielles Risiko.
Start › Bonus hält das Guthaben fest: die Rechnung dahinter
18+. Angebotstext, Note und Anzahl der Bewertungen stammen vom Partner und stehen hier so, wie sie geliefert wurden. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt ein finanzielles Risiko.
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Ein angenommenes Angebot verändert nicht die Höhe Ihres Guthabens, sondern dessen Beweglichkeit. Solange eine Umsatzvorgabe offen ist, gilt der betroffene Teil als gebunden, und ein Antrag darauf wird abgelehnt — nicht aus Unwillen, sondern weil er den Bedingungen widerspricht, die bei der Annahme akzeptiert wurden. Diese Seite rechnet vor, was eine solche Vorgabe an Einsatz und an Spielzeit bedeutet, und benennt die sechs Zeilen, die vor dem Klick gelesen werden sollten.
Wird ein Angebot angenommen, tritt neben den Betrag im Konto eine Bedingung. Diese Bedingung sagt, welcher Umsatz erreicht sein muss, bevor der betroffene Teil des Guthabens frei verfügbar ist. Bis dahin lässt sich mit diesem Teil spielen, aber nicht herausgehen.
Deshalb klaffen im Kassenbereich zwei Zahlen auseinander, und das ist die häufigste Überraschung überhaupt. Oben steht die Gesamtsumme, im Antragsfeld rechnet das System mit dem freien Teil. Wer die Differenz nicht kennt, hält die Fehlermeldung für einen Defekt und sucht die Ursache im Zahlweg, wo sie nicht liegt.
Die Bindung ist dabei kein Vorwurf an das Haus. Ein Angebot ist eine Leistung, die unter einer Bedingung steht, und die Bedingung ist der Preis dafür. Problematisch wird es nicht durch ihre Existenz, sondern dadurch, dass sie im Werbetext nicht steht und in den Bedingungen in einer Zeile versteckt ist, die niemand liest.
Für die Auszahlung folgt daraus eine einfache Einordnung: eine offene Vorgabe ist keine Verzögerung, sondern eine Unzulässigkeit. Der Antrag wird nicht langsam bearbeitet, er wird abgelehnt. Wie sich diese Quelle von den übrigen unterscheidet, steht unter Verzögerungen.
In Diskussionen dreht sich alles um den Faktor, und das ist die falsche Betonung. Wichtiger ist die Frage, worauf dieser Faktor angewendet wird, denn davon hängt ab, ob die nötige Summe einfach oder doppelt anfällt.
Zwei Bauformen kommen vor. In der einen wird allein der Bonusbetrag als Bezugsgröße genommen. In der anderen zählt die Summe aus Bonus und der dafür geleisteten Einzahlung. Bei gleichem Faktor unterscheiden sich die beiden Fälle erheblich, und zwar ohne dass in der Werbung eine andere Zahl stehen müsste.
Erkennbar ist die Bauform an der Formulierung in den Bedingungen, und sie ist unscheinbar: eine Wendung wie Bonusbetrag gegenüber einer Wendung wie Einzahlung und Bonus. Zwei Wörter Unterschied, Faktor zwei im Ergebnis. Wer Angebote vergleichen will, muss diese Zeile finden, bevor er irgendetwas vergleicht.
Beides lässt sich nicht aus einer Werbefläche ablesen und steht ausschließlich in den Bedingungen des jeweiligen Hauses. Aus demselben Grund nennen diese Seiten keine Faktoren und keine Beträge als tatsächliche Angaben: sie unterscheiden sich je Angebot und ändern sich, und was wir hier rechnen, ist ausdrücklich ein frei gewähltes Beispiel.

Das Säulenbild dieser Seite zeigt eine Multiplikation mit frei gewählten Annahmen: eine Bonussumme von 50 € und Faktoren zwischen 20 und 50. Das Ergebnis ist der Einsatz, der insgesamt getätigt werden muss, und schon diese erste Zahl fällt meistens größer aus als erwartet.
Interessant wird es, wenn man die Rechnung mit den Vorschriften zum Spiel verbindet. Beim virtuellen Automatenspiel ist der Einsatz je Runde auf einen Euro begrenzt. Ein nötiger Umsatz von 1.500 € bedeutet also mindestens 1.500 Runden — denn weniger Runden lassen sich bei dieser Grenze nicht zu dieser Summe addieren.
Nun kommt die zweite Vorschrift hinzu: eine Runde dauert im Mittel wenigstens fünf Sekunden. Für 1.500 Runden ergibt das mindestens 7.500 Sekunden, also über zwei Stunden ununterbrochenes Spiel, und zwar im theoretisch schnellsten Fall. Diese Zahl ist reine Arithmetik aus dem frei gewählten Beispiel und den beiden Vorgaben.
Darin liegt die eigentliche Information dieser Seite. Eine Umsatzvorgabe ist nicht nur ein Betrag, sondern eine Zeitangabe — und sie ist die einzige belastbare Zeitangabe, die auf diesen Seiten überhaupt vorkommt, weil sie sich aus Vorschriften ergibt und nicht aus der Arbeitsgeschwindigkeit irgendeines Hauses.
Die bisherige Rechnung geht davon aus, dass jeder eingesetzte Euro voll zählt. Bedingungen können etwas anderes vorsehen: dass Einsätze bei verschiedenen Spielarten unterschiedlich angerechnet werden oder bestimmte Spielarten gar nicht zählen. Ob und wie das in einem konkreten Angebot geregelt ist, steht nur in dessen Bedingungen.
Die Wirkung ist leicht zu überblicken, auch ohne Prozentangaben. Zählt ein Einsatz nur teilweise, steigt die Zahl der nötigen Runden entsprechend, und mit ihr die Zeit. Zählt eine Spielart nicht, dann ist Zeit, die dort verbracht wird, für die Vorgabe verloren, obwohl Einsatz getätigt wurde.
Praktisch bedeutet das: die Anrechnung ist die Zeile, die eine auf dem Papier erfüllbare Vorgabe unerfüllbar machen kann. Sie wirkt nicht auf den Betrag, sondern auf die Zeit, und die Zeit ist in Verbindung mit der Frist der eigentliche Engpass.
Zu diesem Punkt gehört noch eine Zeile, die oft überlesen wird: ein Höchsteinsatz je Runde während der laufenden Vorgabe. Wird er überschritten, kann das Angebot nach den Bedingungen enden, und zwar auch dann, wenn der Verstoß unbeabsichtigt war. Zu prüfen ist das vor dem ersten Einsatz und nicht hinterher.

Von allen Zeilen in Bonusbedingungen ist die Frist diejenige, die in der Praxis am häufigsten entscheidet. Sie legt fest, in welchem Zeitraum die Vorgabe erfüllt sein muss, und sie läuft ab dem Zeitpunkt, den die Bedingungen nennen — nicht ab dem Moment, in dem Sie zu spielen beginnen.
Verbindet man die Frist mit der Zeitrechnung aus dem Abschnitt oben, zeigt sich das Problem. Wenn eine Vorgabe mindestens zwei Stunden reines Spiel verlangt und die Anrechnung diese Zeit vervielfacht, dann ist die Frage nicht, ob man den Betrag aufbringt, sondern ob man die Stunden hat. Sehr viele Angebote verfallen genau daran.
Was beim Verfall geschieht, bestimmen wiederum die Bedingungen. Möglich ist, dass der Bonus und die daraus entstandenen Erträge entfallen, während die eigene Einzahlung unberührt bleibt. Wie es im Einzelnen geregelt ist, steht dort und nirgendwo sonst; eine allgemeine Aussage dazu wäre erfunden.
Die Schlussfolgerung ist unbequem und einfach. Ein Angebot ist dann sinnvoll, wenn Sie die Zeit, die es verlangt, ohnehin mit Spiel verbringen wollten. Ist es umgekehrt — wenn also das Angebot die Spielzeit erzeugt —, dann ist nicht das Angebot der Gewinn, sondern die Zeit der Preis.
Ein Auszahlungsantrag, während eine Vorgabe offen ist, ist nicht neutral. Im besten Fall wird er abgelehnt, und alles bleibt, wie es war. Die Bedingungen können aber auch vorsehen, dass mit dem Antrag das Angebot endet und Bonus samt daraus entstandener Erträge entfallen.
Diese Zeile ist die teuerste in den gesamten Bedingungen, und sie ist die am seltensten gelesene. Wer sie nicht kennt, probiert einen Antrag einfach aus — eine naheliegende Handlung, die in dieser Konstellation Geld kosten kann, ohne dass eine Warnung erscheint.
Richtig ist daher die umgekehrte Reihenfolge: zuerst den Stand der Vorgabe im Konto ablesen, dann die Zeile zu den Folgen eines Antrags lesen, und erst danach entscheiden. Steht der Stand nicht im Konto, ist die Frage nach ihm eine berechtigte schriftliche Anfrage an den Betreiber.
Wenn Sie an dieser Stelle feststellen, dass Sie das Angebot nicht wollten, ist die Frage nach einem Verzicht naheliegend. Wo ein Haus einen solchen Verzicht vorsieht, hat er ebenfalls Folgen, die in den Bedingungen stehen. Und was eine Rücknahme des Antrags mit Ihrem Geld macht, steht unter Storno und Rückbuchung.

Die gesamte Seite lässt sich auf eine Leseaufgabe von zehn Minuten eindampfen. Sechs Zeilen entscheiden über alles, und sie stehen nie in der Werbung, sondern in den Bedingungen zum Angebot.
Mit diesen sechs Angaben lässt sich die Rechnung aus dem dritten Abschnitt für das eigene Angebot nachvollziehen, und zwar vor der Annahme. Fallen die Zahlen so aus, dass die nötige Spielzeit die Frist überschreitet, ist die Entscheidung bereits getroffen — dann ist das Angebot für Ihre Situation nicht erfüllbar, und das ist keine Meinung, sondern Arithmetik.
Ein Punkt sorgt regelmäßig für Streit, weil er nicht einheitlich geregelt ist: welcher Teil des Guthabens eigentlich gebunden ist. Denkbar ist, dass nur der Bonusbetrag gebunden ist und die eigene Einzahlung frei bleibt, und denkbar ist, dass das gesamte Guthaben bis zur Erfüllung gebunden ist.
Beides kommt vor, beides steht in den Bedingungen, und der Unterschied ist für Sie erheblich. Im ersten Fall bleibt ein Teil jederzeit auszahlbar; im zweiten ist nichts beweglich, bis die Vorgabe erfüllt oder das Angebot beendet ist. Das ist die Zeile, die man vor der Annahme ebenfalls kennen sollte.
Ablesen lässt sich der Zustand im Kassenbereich: zeigt das Konto getrennte Beträge für frei und gebunden, ist die Lage sichtbar. Zeigt es nur eine Summe, lässt sich der freie Teil indirekt ermitteln, indem man im Antragsfeld einen Betrag eingibt und die Reaktion beobachtet — allerdings nur, wenn zuvor die Zeile zu den Folgen eines Antrags gelesen wurde.
Eine letzte Einordnung, die zum Thema dieser Seiten gehört: nichts an diesem Abschnitt hat mit Tempo zu tun. Eine Bindung ist keine Wartezeit, sondern ein Zustand, und sie endet nicht durch Verstreichen von Zeit, sondern durch Erfüllung oder Beendigung. Deshalb gehört diese Quelle an den Anfang jeder Diagnose und nicht in die Reihe der Verzögerungen.
Für die Frage, die diesen Seiten zugrunde liegt, hat dieser Abschnitt eine klare Antwort. Wer eine kurze Kette bis zur Auszahlung will, nimmt kein Angebot an. Das ist unromantisch und richtig: jedes Angebot fügt der Kette eine Vorbedingung hinzu, die vor dem ersten Antrag erfüllt sein muss.
Umgekehrt ist nicht gesagt, dass Angebote grundsätzlich schlecht sind. Sie sind eine Leistung gegen Spielzeit, und für wen dieses Tauschgeschäft stimmt, kann es eingehen. Nur sollte es als Tauschgeschäft erkannt werden und nicht als Geschenk, denn die Rechnung aus dem dritten Abschnitt verschwindet nicht dadurch, dass niemand sie anstellt.
Es gibt noch einen Zusammenhang, der selten ausgesprochen wird. Eine Umsatzvorgabe erzeugt Spielzeit, und Spielzeit erzeugt Einsätze, und Einsätze erzeugen im Mittel Verluste — denn andernfalls würde kein Haus Angebote machen. Das ist keine Anklage, sondern die Beschreibung eines Geschäftsmodells, und es ist nachrechenbar in derselben Weise, in der die Multiplikation oben nachrechenbar ist. Wer ein Angebot annimmt, erwirbt daher keine Aussicht auf einen größeren auszahlbaren Betrag, sondern eine Verpflichtung zu Umsatz, aus dem sich ein auszahlbarer Betrag ergeben kann oder nicht.
Was diese Seiten dazu nicht leisten, sei deutlich gesagt: wir nennen keine Angebote, keine Faktoren, keine Fristen und keine Beträge als tatsächliche Angaben. Alles Gerechnete hier ist ein frei gewähltes Beispiel. Verbindlich ist ausschließlich der Bedingungstext des jeweiligen Hauses in der Fassung, die bei der Annahme gilt.
Zum Abschluss eine Zahl, die nichts mit Angeboten zu tun hat und doch hierher gehört: 0800 1 37 27 00. Dahinter steht die kostenfreie und auf Wunsch anonyme Beratung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Diese Inhalte sind für Erwachsene ab achtzehn Jahren bestimmt, Glücksspiel trägt ein Suchtrisiko, und wer merkt, dass eine Umsatzvorgabe sein Spielen bestimmt, findet unter Verantwortungsvolles Spielen die Mittel dagegen.
| Zeile | Was sie entscheidet | Warum sie wichtig ist |
|---|---|---|
| Bezugsgröße | ob nur der Bonus oder Bonus und Einzahlung umgesetzt werden müssen | verdoppelt im zweiten Fall die nötige Summe |
| Faktor | mit welcher Zahl die Bezugsgröße multipliziert wird | bestimmt die Höhe des nötigen Einsatzes |
| Frist | in welchem Zeitraum die Vorgabe erfüllt sein muss | erledigt in der Praxis die meisten Angebote |
| Anrechnung | ob Einsätze unterschiedlich gezählt werden | kann die nötige Spielzeit stark verlängern |
| Höchsteinsatz | welcher Einsatz je Runde während der Vorgabe erlaubt ist | ein Verstoß kann das Angebot beenden |
| Folge eines Antrags | was mit Bonus und Erträgen bei vorzeitiger Auszahlung geschieht | entscheidet, ob ein Antrag etwas kostet |
22BET+250 % auf die EinzahlungJetzt spielenRedaktionell nachgestoppt · Stand 29.10.2026. Rechtliche Angaben folgen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den Veröffentlichungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Angaben zu Angeboten einzelner Betreiber geben deren eigene Darstellung wieder.
Weil der betroffene Teil des Guthabens bis zur Erfüllung der Umsatzvorgabe als gebunden gilt und ein Antrag darauf den akzeptierten Bedingungen widerspricht. Das ist keine Verzögerung, sondern eine Unzulässigkeit.
Sie sagt, worauf der Faktor angewendet wird: nur auf den Bonusbetrag oder auf die Summe aus Bonus und Einzahlung. Bei gleichem Faktor unterscheidet sich die nötige Summe dadurch erheblich.
Bezugsgröße mal Faktor ergibt den nötigen Einsatz. Bei einer frei gewählten Annahme von 50 € und dem Faktor 30 wären das 1.500 €, und bei einer Einsatzgrenze von einem Euro je Runde mindestens 1.500 Runden.
Da eine Runde im Mittel wenigstens fünf Sekunden dauert, ergeben 1.500 Runden mindestens 7.500 Sekunden, also über zwei Stunden reines Spiel. Das ist Arithmetik aus dem Beispiel und gilt für den theoretisch schnellsten Fall.
Bedingungen können vorsehen, dass Einsätze bei verschiedenen Spielarten unterschiedlich oder gar nicht zählen. Das erhöht die Zahl der nötigen Runden und damit die Zeit, ohne den Betrag zu verändern.
Das ist möglich, wenn die Bedingungen es vorsehen: dann endet mit dem Antrag das Angebot, und Bonus samt daraus entstandener Erträge können entfallen. Lesen Sie diese Zeile vor dem Antrag, nicht danach.
Beides kommt vor und steht in den Bedingungen des Angebots. Zeigt der Kassenbereich getrennte Beträge für frei und gebunden, lässt sich der Zustand unmittelbar ablesen.
Die Folgen bestimmen die Bedingungen; möglich ist, dass Bonus und daraus entstandene Erträge entfallen, während die eigene Einzahlung unberührt bleibt. Eine allgemeine Regel dazu gibt es nicht.
Kein Angebot anzunehmen, denn jedes fügt der Kette eine Vorbedingung hinzu, die vor dem ersten Antrag erfüllt sein muss. Wer ein Angebot will, sollte es als Tausch gegen Spielzeit betrachten.
Nachgestoppt am 29.10.2026 · 18+ · Verantwortungsvolles Spielen